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letzte Sendung

5. Februar 2012

Wiederentdeckte Seiten - Bücher die vergessen wurden

Texte, die lange unbeachtet blieben sind oft schöne Überraschungen. Manchmal werden Bestseller daraus.

Blick auf den Hafen von Elizabeth Taylor (Buch-Cover)

Blick auf den Hafen


Ein Arzt hat ein Verhältnis mit der attraktiven Nachbarin. Sie ist die beste Freundin seiner nichts ahnenden Frau. Die Besitzerin des Altkleiderladens ist halb gelähmt und tyrannisiert ihre erwachsenen Töchter. Sie mischt sich überall ein und klatscht. In "Blick auf den Hafen" beobachtet jeder jeden und nimmt am Leben aller teil. Aufgeschrieben von Elizabeth Taylor, die schon zwanzig Jahre vor der großen Schauspielerin auf die Welt kam und es mit diesem Namen sicher nicht leicht hatte.

Ihre deutsche Übersetzerin ist Bettina Abarbanell und wir sprechen mit ihr über das Buch.

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Gespräch mit Bettina Abarbanell

Das Fräulein von Scuderi von E. T. A. Hoffmann (Buch-Cover)

Das Fräulein von Scuderi


Die Szene ist bizarr: Sein wulstiger Körper quetscht sich in ein barockes Sesselchen. Schnabelschuhe mit Schleifchen, Rüschen-Hemd, wallende Perücke mit weißen Locken, die über die Schultern fallen. Der Mann ist der erste Polizeipräsident von Paris, um 1680, unter dem Sonnenkönig Ludwig XIV. Sein Blick ruht starr auf einer ältere Frau: Auch sie in barockem Kleid, mit Kopf-Häubchen, zierlich in einem roten Sessel. Aus ihren Augen strömen Fontänen türkiser Tränen. Die Dame ist „Das Fräulein von Scuderi“ aus der gleichnamigen Novelle von E.T.A. Hoffmann. 2011 zur Graphik Novel umgearbeitet von Alexandra Kardinar und Volker Schlecht.

Unser Kollege Mark Diening hat sich das Buch angeschaut und gelesen.

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Mark Diening über "Das Fräulein von Scuderi"

Ich liebte eine schöne Frau: Miniaturen von Ernö Zeltner (Buch-Cover)

Ich liebte eine schöne Frau: Miniaturen


Sie sind geistvoll, ironisch und leidenschaftlich. Sie flanieren durch den Alltag und sind fasziniert von schönen Frauen. Sie schreiben Liebeserklärungen an die Stadt in der sie leben: Budapest, die ehemalige K. u. k. Metropole an der Donau. Ein nostalgisches Bild einer eleganten Epoche, verblüffend aktuell! Veröffentlicht von drei ungarischen Erzählern, die hier kaum einer kennt - zwischen 1920 und 1940 in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Entdeckt, übersetzt und herausgegeben von Ernö Zeltner in dem Band "Ich liebte eine schöne Frau - Miniaturen".

Die Literaturkritikerin Verena Auffermann kennt sich mit Ungarn aus und wir sprechen mit ihr darüber.

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Ernö Zeltner: Ich liebte eine schöne Frau - Miniaturen