von Freitag, 11. Mai bis Sonntag, 8. Juli, 11:00 Uhr
Neuerwerbungen I (2000-2010) - Malerei, Plastik, Objekte
Teil 1 der Ausstellung mit Werken von Künstlern wie Cornelia Schleime, Balavat, Stephan Balkenhol, Kerstin Grimm, Gil Schlesinger u.v.a.
„Nicht in Berlin oder München, sondern in Frankfurt (Oder) findet sich die wertvollste Kunstsammlung der Republik.“ So schreibt der ZEIT-Museumsführer über das Museum Junge Kunst in Frankfurt (Oder). Denn es legt den Schwerpunkt auf ostdeutsche Kunst. Die Wochenzeitung führt das Museum Junge Kunst (MJK) in ihrem Museumsführer über die schönsten Kunstsammlungen Deutschlands. Und das, obwohl das MJK seit über 20 Jahren keine Dauerausstellung mehr hat, was bedeutet, dass Besucher die meisten der über 11.000 Arbeiten, die das Museum beherbergt, nicht immer sehen können. Deshalb gibt es jährlich immer Einblicke in die Sammlung.
Nachdem schon vor drei Jahren mit den beiden Standpunkte-Ausstellungen Neuerwerbungen aus Kunst und Kunstgeschichte aus den letzten 20 Jahren gezeigt wurden, gibt es nun einen Überblick über ein Drittel der rund 400 Neuerwerbungen der letzten zehn Jahre (über 800 in den letzten zwanzig Jahren) . Die Ausstellung, die in dieser Form noch nie zu sehen war, ist deshalb auch nicht thematisch gegliedert, sondern stellt figurative Kunst der non-figurativen gegenüber.
Der erste Teil der Ausstellungen "Neuerwerbungen" zeigt in Rathaushalle Arbeiten von Künstlern, die vor 1958 geboren wurden: Malerei, Objekte und Plastiken. Parallel dazu gibt es im Packhof des Museum Junge Kunst neuerworbene Papierarbeiten zu sehen.
Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Horst Bachmann, BĀLAVAT, Stephan Balkenhol; Johanna Bartl; Kurt Buchwald; Richard K. Burkart; Tremezza v. Brentano; FRANEK; Kerstin Grimm ; Hans Hendrik Grimmling; Peter Herrmann; Jörg Jantke; Horst Krüger; Verena Kyselka; Cornelia Schleime ; Gil Schlesinger; Helmut Senf, Strawalde ; Erika Stürmer-Alex und Anna Werkmeister.
Nahezu alle Arbeiten sind Schenkungen und Spenden, sowohl von den Künstlern selbst, die schon Einzelausstellungen hatten, aber auch Schenkungen durch den Kunstverein oder die Ostdeutsche Sparkassenstiftung. Ab dem Sommer schließt sich dann der zweite Teil der Ausstellung "Neuerwerbungen" an, mit Werken von Künstlern, die nach 1958 geboren wurden, u.a. Norbert Bisky.
Zu beiden Ausstellungen ist auch ein Katalog (144 S., 80 Abbildungen, 25 Euro) erschienen, der nicht nur die hervorragende Sammlung, sondern auch die Künstler bei einer breiteren Öffentlichkeit, vor allem in den alten Bundesländern, bekannter machen wird. Die Ausstellung ist bis zum 8. Juli zu sehen. Für alle die wissen, dass Kunst Luxus für alle ist; und natürlich vor allem für Erwachsene.
Öffnungszeiten: Di-So 11:00 - 17:00 Uhr
Museum Junge Kunst, Rathaushalle und Packhof, Frankfurt (Oder)
www.museum-junge-kunst.de
Eintrittspreis:
5.-/3,50; Familienkarte: 6.-; Jahreskarte: 10.-